Am Mittwoch waren die 2. Männer zum verschobenen Spiel zu Gast in Hösbach. Wie bereits am Samstag war der Kader sehr dünn. Seb P. und Luca waren dabei, allerdings fiel Patrick krankheitsbedingt aus.
So standen erneut nur 2 Auswechselspieler zur Verfügung, während die Gastgeber ihrerseits mit 15 Mann aufliefen. Außerdem war kein gelernter Kreisläufer im Kader, so dass die Rolle von Sven über die komplette Spielzeit ausgefüllt wurde. Die Mannschaft zeigte jedoch von Beginn an eine konzentrierte Leistung und Schluchti im Tor konnte die ersten Bälle alle entschärfen. Über 0:2 und 3:6 ging es zum 6:8 nach 14 Minuten. Die Effektivität im Angriff ließ in den nächsten Minuten nach, so dass Aschafftal beim 11:10 nach 21 Minuten zum ersten, aber auch einzigen Mal, in Führung gehen konnte. Leider verletzte sich Seb P. bei einem Gegenstoßpass von Aschafftal beim Kampf um den Ball am Knie. Es ist eine schwerere Verletzung zu befürchten und er konnte nicht mehr eingesetzt werden. So standen für die verbleibenden 39 Minuten nur noch sieben Feldspieler zur Verfügung. Die HSG steckte diesen Schock aber gut weg, kassierte bis zur Pause nur noch zwei Treffer und konnte mit 13:15 in die wohlverdiente Pause gehen.
Der zweite Spielabschnitt begann erneut hochkonzentriert und nach 34 Minuten konnten die 2. Männer beim 14:19 erstmals mit fünf Toren in Führung gehen. Einige technische Fehler brachten Gastgeber wieder bis auf 18:20 ran, ehe die HSG wieder auf 20:24 nach 45 Minuten erhöhen konnte. Der Vorsprung hatte bis zum 22:26 in der 50. Minute bestand, ehe die Torquote auf beiden Seiten nach unten ging und sich ein Schneckenrennen um den Sieg entwickelte. Die Mannschaft war verständlicherweise zusehends platter, während die Gastgeber auch weniger Durchschlagskraft entwickeln konnten. Nach dem 25:27 nach 54 Minuten fiel fünf Minuten kein Treffer, ehe Jockel per 7m zum 25:28 eine Minute vor Schluss den Sack zu machte. Der letzte Treffer von Aschafftal wenige Sekunden vor Schluss diente nur noch der Kosmetik und der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr.
Ein großes Lob an die „Resterampe“, die fünf Tage nach dem Heimsieg gegen Rodenstein auch auswärts eine große Moral und Kampfgeist bewies und erneut unter schlechten Bedingungen einen Sieg holte.
Für die HSG am Ball:
Manuel Strunz im Tor; Sebastian Pfeiffer, Joachim Eisenträger 4/4, Kevin Kuhn 5, Andre Fries 4, Tim Nötling 4, Sven Fleckenstein 2, Luca Zuske 1, Sebastian Aulbach 3, Marvin Seitz 5
7m:
HSG A 2/2
HSG S/L 4/4
Zeitstrafen:
HSG A 2
HSG S/L 0

