HSG Haibach/Glattbach – HSG Sulzbach/Leidersbach 26:28 (13:14)

HSG Haibach/Glattbach – HSG Sulzbach/Leidersbach 26:28 (13:14)

Starker Auftritt bleibt unbelohnt – HSG Sulzbach/Leidersbach unterliegt knapp in Haibach

Mit viel Einsatz, großem Kampfgeist und einer beeindruckenden Moral hat die HSG Sulzbach/Leidersbach auswärts bei der HSG Haibach/Glattbach überzeugt, musste sich am Ende jedoch denkbar knapp mit 26:28 (13:14) geschlagen geben. Trotz der Niederlage zeigte das Team eine starke Leistung und bewies über die gesamte Spielzeit, dass es auch auswärts jederzeit konkurrenzfähig ist.

Die Gäste hatten einen guten Start und setzten von Beginn an offensive Akzente. Sulzbach/Leidersbach agierte konzentriert, beweglich im Angriff und zeigte eine aggressive Abwehrarbeit. Auch ein verworfener Siebenmeter in der Anfangsphase brachte das Team nicht aus dem Konzept. Stattdessen blieb die Mannschaft ruhig und hielt das Spiel offen.

In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit wechselte die Führung mehrfach. Katja Wess zeigte sich vom Siebenmeterpunkt eiskalt und bewies auch im Feld große Übersicht, während Saskia Becker und Maja Draca wichtige Treffer aus dem Rückraum beisteuerten. Eine zwischen den Pfosten stehenden Sophie Gerlach bewies ebenfalls, über 60 Minuten ausgezeichnete Leistung. Mit einem knappen 13:14-Rückstand ging es in die Pause – alles war weiterhin möglich.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein echter Handball-Krimi. Sulzbach/Leidersbach ließ sich auch von Zeitstrafen und dem zunehmenden Druck der Gastgeberinnen nicht beeindrucken. Immer wieder kämpfte sich das Team zurück, blieb dran und glich mehrfach aus. Besonders hervorzuheben ist die geschlossene Mannschaftsleistung, mit der jede Spielerin ihren Teil beitrug und bis zur letzten Minute an den Punktgewinn glaubte.

In der entscheidenden Schlussphase fehlte letztlich das letzte Quäntchen Glück, um sich für den großen Aufwand zu belohnen. Dennoch kann die HSG Sulzbach/Leidersbach mit erhobenem Kopf aus dieser Partie gehen. Der Auftritt war geprägt von Leidenschaft, Teamgeist und individuellen starken Leistungen – eine Leistung, auf der sich für die kommenden Spiele aufbauen lässt.

Es spielten Sophie Gerlach und Jacqueline Gerlach im Tor, Maja Draca, Saskia Becker, Katja Wess, Hannah Stenger, Hannah Geck, Joline Göbel, Magdalena Krämer, Veronica Mahr, Milena Pavlovic, Anna-Lena Buhleier und Marie Grünewald. Tore lagen zum Redaktionsschluss noch nicht vor.