HSG Sulzbach/Leidersbach – HSG Fürth/Krumbach 27:37 (15:17)

HSG Sulzbach/Leidersbach – HSG Fürth/Krumbach 27:37 (15:17)

Die HSG Sulzbach/Leidersbach empfing am Samstagabend die HSG Fürth/Krumbach in der Main-Spessart-Halle. Vor rund 80 Zuschauern entwickelte sich zunächst ein offener Schlagabtausch, in dem beide Teams hohes Tempo gingen und sich keine größeren Vorteile erspielen konnten.

Die HSG Sulzbach/Leidersbach startete engagiert in die Partie und zeigte von Beginn an, dass man den favorisierten Gästen Paroli bieten wollte. Obwohl die ersten beiden Treffer an die Auswärtsmannschaft gingen, fanden die Gastgeberinnen schnell ihren Rhythmus und glichen mehrfach aus. In dieser frühen Phase entwickelte sich ein temporeiches und zweikampfintensives Spiel, in dem beide Teams immer wieder schnelle Torabschlüsse suchten und auf Augenhöhe agierten. Bis weit in die erste Halbzeit hinein blieb der Spielstand nahezu ausgeglichen. Vor der Pause jedoch konnten die Gäste einige technische Fehler der Spielerinnen aus Sulzbach/Leidersbach nutzen, um sich bis zur Halbzeit auf 15:17 abzusetzen.

Nach dem Wiederanpfiff versuchte die HSG sofort, wieder heranzukommen. Doch die Gäste agierten nun in der Defensive kompakter und zwangen die Gastgeberinnen häufiger in schwierigere Abschlusssituationen. Während die HSG weiter kämpfte und immer wieder wichtige Treffer erzielte, fanden die Gäste zunehmend ihren Rhythmus und setzten sich Tor um Tor ab. Besonders in der Phase zwischen der 30. und 40. Minute geriet die HSG in Rückstand, da der Gegner sowohl über den Rückraum als auch über die Außen effizient abschloss.

Trotz des wachsenden Abstandes gab die Mannschaft nie auf. Sie kämpfte sich immer wieder ins Spiel zurück, erzielte schöne individuelle Aktionen und blieb offensiv gefährlich. Auch in Unterzahlsituationen zeigte das Team Charakter und versuchte, das Tempo hochzuhalten. Letztlich gelang es jedoch nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen, da die Gäste ihre Chancen konsequent nutzten und in der Schlussphase routiniert agierten.

Das Endergebnis von 27:37 fällt deutlicher aus, als es der Verlauf des ersten Durchgangs vermuten ließ. Dennoch zeigte die HSG über weite Strecken gute Offensivaktionen, hohes Engagement und eine starke Teamleistung.

Jacqueline Gerlach (Tor), Sophie Gerlach (Tor), Maja Draca (4), Hannah Geck (2), Mia Schüßler (1), Anna-Lena Buhleier (4), Joline Göbel (3), Katja Wess (7/2), Saskia Becker (6/1), Veronika Mahr.